World Inter-University Futsal Championship (Finals), Antwerpen, Belgien

World Inter-University Futsal Championship (Finals), Antwerpen, Belgien

Antwerpen, Belgien,  28.Oktober 2003 -  29.Oktober 2003

Damit hat niemand gerechnet:

Die Futsal-Mannschaft der Universität Münster ist VIZE-Weltmeister geworden!

Nun war es endlich soweit! Die besten Teams des internationalen Hochschul-Futsal trafen in Antwerpen, Belgien, aufeinander, um die weltbeste Mannschaft zu ermitteln.

Zuvor, von März bis September 2003, erarbeiteten sich acht Teams, durch den Gewinn von Qualifikationsturnieren, die Teilnahme an dieser WM-Finalrunde.

Der Ausrichter, die ISFF (International Student Football Federation) bot professionelle Bedingungen, um ein perfektes Turnier zu ermöglichen. Hervorzuheben ist, dass in jedem Spiel 2 Profi-Schiedsrichter, 1 Zeitnehmer und 1 Schiedsrichter, der nur zuständig für das Zählen der kumulierten Fouls war, aktiv waren. Auch treue Mitgereiste, Offizielle von Uefa und Fifa, Zuschauer, Equipment, Beschallung, Einsatz der Mitarbeiter, Halle, Kabinen, Bälle, Sanitäter,...verliehen neben den fantastischen Spielen diesem denkwürdigen Erlebnis zusätzlichen Glanz.

Am Tag 1, 28. Oktober, wurden die spannenden Gruppenspiele ausgetragen. Es gab 53 Tore und eine grosse Überraschung zu bestaunen, denn niemand hätte erwartet, dass die deutschen Aussenseiter, den Ballartisten aus der portugiesischen Uni-Liga A Paroli bieten, geschweige denn gegen sie gewinnen können. Bekannterweise sind gerade die Kicker der Iberischen Halbinsel die stärksten Europas, ihnen haben wir auch den Futsal zu verdanken, da er aus Südamerika über Portugal und Spanien herübergeschwappt ist. Trotzdem war es möglich die Portugiesen mit dem grossen Namenspaten Johann Cruyff zu bezwingen – und das nicht mal glücklich.

Als Gruppenerster und in Erwartung des dritten portugiesischen Gegners durften die Münsteraner den Tag mit Pizza und (Himbeer-)Bier ausklingen lassen.

Gruppenphase:


Gruppe 1:
Univ. Ind. ES Johan Cruyff
WWU Münster
Univ. Cat. Portuguesa – Lisboa

Gruppe 2:
Universidade de Sevilla
University of Antwerp
Fac. Medicina, Univ. Do Porto

5 – 9 Univ. Ind. ES Johan Cruyff - WWU Münster (11 Uhr)
4 – 2 Universidade de Sevilla – Universität Antwerpen
4 – 3 Univ. Ind. ES Johan Cruyff - Univ. Cat. Portuguesa – Lissabon
5 – 2 Universidade de Sevilla - Fac. Medicina, Univ. Do Porto
4 – 5 WWU Münster - Univ. Cat. Portuguesa – Lissabon (15 Uhr)
3 – 7 Universität Antwerpen - Fac. Medicina, Univ. Do Porto

Am 2.Tag wartete um 10.00 Uhr Porto auf die Westfalen. In einem anstrengenden, konzentriert vorgetragenem Spiel mit sehr wenigen Fehlern auf beiden Seiten konnte Münster 2:1 gewinnen und überraschend ins Finale einziehen.
Der Finalgegner, die beständige Mannschaft aus Spanien mit ihren Top-Spielern, Sevilla hatte alle 3 Spiele gewonnen. In einem packenden Finale wurde den Zuschauern Futsal vom Feinsten geboten. wäre sogar der Turniersieg drin gewesen. Die Dramaturgie hätte vom Hollywood-Produzenten nicht besser inszeniert werden können. Jedoch fehlte das Happy-End. Es war dramatisch: 1:0 für Münster. 1:3-Rückstand zur Halbzeit. Dann wieder eine 4:3-Führung erspielt, den 5:5-Ausgleich erkämpft, aber dann haben die individuell-überragenden Spanier alles getroffen. Somit endete das Finale auch 5:8. An Spannung war das Spiel bis 1 Minute vorm Schlusspfiff kaum zu überbieten. Die Spanier hatten die besseren Einzelspieler, denen man im Futsal aufgrund der extrem fairen Regeln wenig entgegensetzen konnte. Münster hatte die bessere "Mannschaft", denn sie konnten durch tolle Kombinationen und disziplinierten Einsatz mit den brillianten Technikern, die schon im Kindesalter Futsal spielten mithalten. Auf die Homogenität ist es auch zurückzuführen, dass die Münsteraner Studenten, die erst seit Oktober 2002 Futsal spielen, so erfolgreich abschneiden konnten.

 

Halbfinals:
2 – 1 WWU Münster - Fac. Medicina, Univ. Do Porto
2 – 3 Univ. Cat. Portuguesa – Lisboa - Universidade de Sevilla

5. & 6 . Platz:
9 – 5 Univ. Ind. ES Johan Cruyff – University of Antwerp

3. & 4. Platz:
2 – 13 Fac. Medicina, Univ. Do Porto - Univ. Cat. Portuguesa – Lisboa

Finale ISFF World Cup:
5 – 8 WWU Münster – Universidad de Sevilla


Endplatzierungen der Finalrunde:

1. Universidade de Sevilla (Spanien)

2. WWU Münster (Deutschland)

3. Univ. Cat. Portuguesa – Lissabon (Portugal)

4. Fac. Medicina, Univ. Do Porto (Portugal)

5. Univ. Ind. ES Johan Cruyff (Portugal)

6. Universität Antwerpen (Belgien)

 

Bester WM-Spieler: Emiliano Rodriguez, Nr.11, Sevilla

Bester WM-Torwart: Georg von Coelln, Nr.1, Münster

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