International University Toteloes Tournament 2006

International University Toteloes Tournament 2006

Eindhoven (NL),  25.Mai 2006 -  28.Mai 2006

UFC schafft überraschend den zweiten Platz beim IUTT in Eindhoven

Der UFC hat in Eindhoven einen seiner größten sportlichen Erfolge gefeiert. Seit der ISFF-Vizeweltmeisterschaft 2003 konnte der UFC international nicht mehr eine so gute Platzierung erreichen. 24 Teams aus ganz Europa spielten um den Sieg des seit über 20 Jahren größten Studenten-Futsalturniers in Europa. Das internationale Portal www.futsalplanet.com führt das IUTT unter den Topturnieren des Jahres. Die Studenten aus Münster haben nacheinander die Mannschaft aus Brünn in Tschechien mit 5:1, das Team Alpha aus Russland mit 1:0 und das Team von Belgrad aus Serbien, die das Spiel um den dritten Platz klar gewannen, mit 4:1 überzeugend geschlagen. Erst im Finale musste sich der UFC einem besseren Team aus Groningen verdient mit 2:5 geschlagen geben. Doch in den Reihen der Niederländer standen u.a. ein Ex-Nationalspieler, ein Torwart der ersten niederländischen Futsalliga und ein Neuprofi eines niederländischen UEFA-Cup-Teilnehmers. Die Spieler des UFC brauchten sich ob dieser Niederlage also nicht zu grämen, auch wenn sie im Halbfinale des IUTT 2005 mit 2:3 nur knapp an diesen tollen Spielern gescheitert waren. Insbesondere das Spiel gegen den Turnierfavoriten Team Alpha aus Russland war eines der besten Spiele des UFC überhaupt. Für Team Alpha war es die einzige Niederlage im Turnier. Alle anderen Spielen wurden klar gewonnen, was den Russen noch den fünften Platz einbrachte.
Die Damenmannschaft des UFC erreichte ebenfalls einen guten fünften Platz gegen starke Konkurrenz aus der Ukraine und den Niederlanden.

Mehr als 300 Futsaler und Futsalerinnen kamen aus 12 Ländern in die Niederlanden zum IUTT 2006, um sich an vier Tagen im Futsal zu messen. Ob alle davon Studenten waren, mag bezweifelt werden. Da es keine Kontrollen gibt, finden sich dort wohl immer auch andere tolle Kicker ein. Die von Eindhoven zur Verfügung gestellten Reisemittel ermöglichen es, dass regelmäßig Mannschaften z.B. aus Russland, Tschechien, Polen, Serbien & Montenegro, der Ukraine und der Slowakei antreten. Dazu kommen Teams aus Portugal, Zypern, den Niederlanden, Frankreich, England,... Da Futsal in Osteuropa traditionell sehr populär ist, kamen die Sieger der letzten Jahre allesamt aus Russland und Polen. Die Favoriten der Veranstalter für 2006: die Mannschaften aus Osteuropa.

Die Auslosung der vier Sechsergruppen bescherte dem UFC eine schwere Gruppe mit dem stärksten Team der Niederlande, Bedrijfstheologie aus Groningen, und dem tschechischen Team aus Brünn. Um ins Viertelfinale einzuziehen, musste der UFC den zweiten Platz in der Gruppe erreichen. Gleich im ersten Spiel verlor Münster knapp mit 0:1 gegen die Bedrijfstheologie. Der UFC hatte bessere Chancen, aber die Niederländer waren um 9 Uhr morgens wohl noch nicht ganz wach. Erst eine Minute vor Schluss schafften sie den entscheidenden Treffer. In den nächsten beiden Spielen schlug der UFC die Engländer aus York mit 4:2 und die Franzosen aus Megeve mit 3:0  durch Tore von Uli Winkler, Julian Tietze (den beiden Pferdeflüsterern), Jules Offermann (alle drei trafen je zweimal) und David Hellendrung deutlich. Viele Torchancen blieben dabei ungenutzt. Im vierten Spiel gegen Atrox aus Rotterdam wollte sich Münster eine gute Ausgangsposition für das Endspiel um den zweiten Gruppenplatz gegen Brünn verschaffen, die zuvor nur ein 3:3 gegen Rotterdam erzielen konnten und gegen Groningen mit 0:3 verloren hatten. Doch gefühlte 20 Torchancen konnten gegen Rotterdam nicht genutzt werden. Stattdessen kassierte der UFC kurz vor Schluss einen Konter zum 0:1. Also musste das letzte Spiel gegen Brünn gewonnen werden. Die offensiven und schnellen Tschechen wurden vom UFC mit 5:1 überrollt. Die schnellen Angriffe des UFC führten fast alle zu Toren durch Gereon Quick, Julian Tietze, David Hellendrung, Jules Offermann und Uli Winkler. Die Spieler des UFC waren selbst überrascht über diesen klaren Sieg.

Im Viertelfinale wartete nun Team Alpha auf den UFC. Die Russen hatten bisher alle Spiele, selbst gegen die Portugiesen aus Lissabon hoch gewonnen. Den Underdog aus Münster unterstützten dabei viele Teams in der Halle. Insbesondere gilt unser herzlicher Dank der Mannschaft aus Rostock. Die Partie wurde schnell hitzig. Die Münsteraner wollten unbedingt den Sieg, die Russen waren es nicht gewohnt, dass sie zu fast keiner Torchance kamen. Insgesamt hatte der UFC deutlich bessere Chancen. Die Schiedsrichter pfiffen dazu im gesamten Turnier sehr kleinlich. Nach ein paar Minuten musste Team Alpha zwei Minuten in Unterzahl spielen. Der UFC konnte dies trotz guten Überzahlspiels nicht zur Führung nutzen. Erst nach einem Freistoß gelang dem UFC das entscheidende 1:0. Bei einem Angriff hatte ein Russe versucht, einen Schuss von Andre Baron abzuwehren und dabei nur Barons Fuß hart getroffen. Dieser musste vom Feld und konnte danach erst im Finale noch einmal kurz eingesetzt werden. Den fälligen Freistoß legte David Hellendrung auf und der sehr starke Jonasikov Bräuer hämmerte den Ball in den Winkel. Team Alpha kam auch danach nur zu Fernschüssen und rannte sich immer wieder in der Defensive des UFC fest. Selbst als auch ein UFC-Spieler für zwei Minuten das Feld räumen musste, stand der UFC bis zum Schluss hinten sicher. Ein fehlerloses Spiel des UFC gegen einen sehr starken Gegner.

Im Halbfinale wartete ein weiteres Schwergewicht aus Belgrad. Nach dem Viertelfinale mussten leider Valentin Bohländer und David Hellendrung abreisen. Andre Baron war angeschlagen. Bartek Kaiserek reiste deshalb am letzten Spieltag nach.
Die erste Halbzeit dominierte der UFC, kam aber trotz zwei Minuten in Überzahl nur zu wenigen guten Gelegenheiten. Erst kurz vor der Pause nutzte erneut Jonas Bräuer einen Fehler eines Serben an der Mittellinie, zog blitzschnell vorbei und schoss präzise in die lange untere Torecke zum 1:0. Auch in der zweiten Hälfte hielt dieses Ergebnis lange. Erst Bartek Kaiserek konnte fünf Minuten vor Schluss auf 2:0 erhöhen. Die Serben lösten daraufhin den Torwart auf und setzten Münster mit fünf Spielern unter Druck. Dabei kamen sie zu einigen guten Gelegenheiten, die Georg von Coelln im Tor parierte. Bei schnellen Kontern, einer davon in Unterzahl, gelangen dem UFC durch Gereon Quick aber noch zwei Tore zum 4:0. Die Belgrader konnten die Überzahl nur zum 4:1-Ehrentreffer kurz vor Schluss nutzen.
Der UFC hatte das Finale erreicht.

Eine halbe Stunde nach dem Halbfinale wurde das Finale angepfiffen. Diesmal waren die Spieler des UFC noch zu müde und fingen sich schnell zwei Treffer zum 0:2 gegen die Bedrijfstheologie aus Groningen. Gegen diese sehr gute Mannschaft bedeutete dies eine für den UFC an diesem Tag zu schwere Aufgabe. Zwar spielte Münster nun mehr nach vorne, aber in der zweiten Hälfte erhöhten die Niederländer auf 5:0. Dem UFC gelangen nur noch die Ehrentreffer zum 2:5 durch Gereon Quick und Uli Winkler. Das IUTT 2006 hatte damit einen würdigen und verdienten Sieger gefunden. Die Groninger hatten alle ihre Spiele im Turnier gewonnen. Der UFC gratuliert ihnen zu diesem großen Erfolg herzlich.


Für den UFC Münster spielten: Georg von Coelln im Tor, Valentin Bohländer, Andre Baron, Jonas Bräuer, Gereon Quick, Kapitän Julian Tietze, Uli Winkler, David Hellendrung, Jules Offermann und Bartek Kaiserek.

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