IUTT 2011

IUTT 2011

Eindhoven, Niederlande,  01.Juni 2011 -  04.Juni 2011

Der UFC gewinnt das International Universities Toteloes Tournament (IUTT).
Trotz schwerer Auslosung und "Todesgruppe" in der Zwischenrunde setzte sich der UFC vom 1. bis 4..Juni 2011 in Eindhoven (Niederlande)  gegen das starke internationale Teilnehmerfeld des größten europäischen Hochschulturniers durch und holt den Cup.

Die Freude war riesig als Kapitän Jules Offermann den Pokal in die Höhe reckte. Alle UFC-Akteure genossen sichtlich diesen Moment der Siegerehrung, nachdem man sich im Turnierverlauf gegen 25 Universitätsmannschaften durchgesetzt hatte.

Der Start des UFC in die Vorrundengruppe mit fünf Mannschaften glückte mit einem souveränen 3:1 gegen das Team aus Groningen durch Tore von Gunnar Kaib, Niklas Fluss und Thomas Lehmann. Nach zwei 2:0-Siegen gegen Hamburg und Bremen, erkämpfte sich der UFC dank eines überragenden Torhüters Tomasz Luzar im letzten Vorrundenspiel ein 1:1 gegen die starken Franzosen von Evry I. Aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Evry verbuchte Münster mit 10 Punkten den ersten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle der Vorrunde.

In der Zwischenrunde erwischte der UFC trotz Tabellenplatz eins in der Vorrunde eine äußerst schwierige 6er-Gruppe. Im ersten Spiel der Zwischenrunde ging es gleich gegen den Vorjahressieger aus Ungarn MAFC I. In einem intensiven Spiel ging Münster durch Torjäger Alex Kenkel in Führung, musste jedoch in Unterzahl noch den Ausgleich hinnehmen. 1:1 lautete der Endstand. Als nächstes traf man auf den israelischen Vertreter aus Haifa. Einmal mehr war in diesem Spiel die konzentrierte Defensivarbeit der Schlüssel zum Sieg. Mit 2:0 sprach das Resultat am Ende für die Münsteraner. Es folgte ein ungefährdeter 3:1-Erfolg gegen die tapferen Rostocker. Im Spiel 4 der Zwischenrunde wartete der MAFC II. Die zweite Mannschaft der Ungarn wurde schlussendlich mit 3:2 besiegt, wobei insbesondere die 1:0-Führung des UFC äußerst sehenswert war. Alex Kenkel schloss einen super Sololauf über das ganze Spielfeld mit einem Lupfer über den gegnerischen Keeper gekonnt ab. Im letzten Spiel der zweiten Gruppenphase sicherte sich der UFC durch einen 1:0-Sieg über Evry II auch in der Zwischenrunde den ersten Tabellenplatz. Eine One-Touch-Kombination verwertete Christoph Rüschenpöhler zum Siegtor.

Am dritten Turniertag stand der UFC zuerst im Viertelfinale den Italienern aus Mailand gegenüber. Nachdem Niklas Fluss schon nach wenigen Sekunden die Führung besorgte, spielte Münster die Partie gegen überforderte Mailänder locker herunter. Am Ende lautete das Resultat gar 6:0 für den UFC. Kenkel konnte sich einmal mehr als vierfacher Torschütze hervortun. Nun wartete im Halbfinale ein schon bekannter Gegner mit dem MAFC II. Von Beginn an übernahm der UFC die Initiative, hatte jedoch Pech als Lehmanns Schuss nach einem wunderschönen Spielzug vom einen Innenpfosten zum anderen Innenpfosten und von dort aus in die Arme des Torwarts sprang. Mit zunehmender Spielzeit konnte sich der MAFC II häufiger befreien, sodass sich ein offenes Spiel entwickelte. Ein Tor fiel jedoch nicht mehr. Es folgte ein Sechsmeterschießen, das Münster für sich entscheiden konnte. Kapitän Offermann übernahm als erster Schütze Verantwortung und verwandelte abgeklärt. Dann schlug einmal mehr die Stunde des Tomasz Luzar, der gleich den ersten 6-Meter der Ungarn grandios mit einer Hand parieren konnte. Nachdem Rüschenpöhlers und Kenkels Schüsse jeweils den Weg ins Tor fanden, stand der UFC zum insgesamt dritten Mal im Endspiel des IUTT. Der Finalgegner war der Vorjahressieger MAFC I, die Evry I im Halbfinale ebenfalls im 6-Meterschießen bezwungen haben. Perfekt eingestellt ging der UFC in die Partie und ging durch Kenkels Treffer nach Vorarbeit von Lehmann in Führung. Offermann erhöhte mit einer Einzelaktion auf 2:0. In der eigenen Hälfte erkämpfte er sich den Ball, ließ einen Gegenspieler stehen und vollendete mit einem trockenen Schuss. Daraufhin nahmen die Ungarn bei Ballbesitz den Torwart heraus und agierten in Überzahl. Doch der UFC verteidigte auch gegen 5 Feldspieler hervorragend und vergrößerte sogar den Vorsprung auf 3 Tore. Gunnar Kaib fing einen Ball ab und verwandelte volley aus der eigenen Hälfte ins verlassene Tor des MAFC. Vor der Halbzeitpause gelang den Ungarn zwar noch der Anschluss, doch es sollte das letzte Mal sein, dass die Münsteraner Abwehr überwunden wurde. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr des UFC um den Defensivspezialisten Frank Uhle ausgezeichnet. Wenn die Ungarn in ihrer Überzahl jedoch mal zum Abschluss kamen, war Tomasz Luzar stets Herr der Lage und bewies seine Extraklasse. Thomas Lehmann sorgte mit einem weiteren Fernschuss aus der eigenen Hälfte für die Vorentscheidung zum 4:1. Rüschenpöhler traf noch zum 5:1, bevor Kenkel mit seinem 13. Turniertreffer den 6:1-Endstand herstellte. Die Ungarn erwiesen sich trotz der hohen Niederlage als faire Verlierer.

Der UFC überzeugte auf ganzer Linie beim gut organisierten und stark besetzten IUTT 2011. Für Münster waren am Ball: Tomasz Luzar, Julian Offermann, Alexander Kenkel, Thomas Lehmann, Gunnar Kaib, Frank Uhle, Niklas Fluss und Christoph Rüschenpöhler.

 

Dominierend räumten die UFC-Damen im Vorjahr alles ab (verlustpunktfreier Turniersieg, beste Spielerin, erfolgreichste Torschützin). Diesen Erfolg konnten die starken UFC-Damen nicht wiederholen. Trotzdem zeigte das personell geschwächte UFC-Damenteam eine gute Leistung. Gegen die letztjährigen Finalistinnen aus Evry konnten   die UFC-Damen einen 0:1-Rückstand zur 2:1-Führung drehen und  bis kurz vor Schluß verteidigen. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff landete ein abgefälschter Fernschuss der Französinnen im Münsteraner Tor.  2:2 nach regulärer Spielzeit.  Die fünf (!) Münsteranerinnen unterlagen erst im 6-Meter-Schiessen. Ein hervorragender zweiter Platz und den Titel der erfolgreichsten Torschützin des Turniers für Martina Reuter.  Torhüterin Tiggels feierte ein gelungene Turnier-Premiere. Die UFC-Damen verwiesen die anderen Frauenteams der Spielgemeinschaft Rostock/Greifswald, Paderborn 1, Posen (Polen), Toteloes (Niederlande), Nuenen (Niederlande) und Paderborn 2 auf die nachfolgenden Plätze.

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