WFLV-Futsal-Liga 09/10
30.01.2010
Münster hat das Spitzenspiel der Westdeutschen Futsalliga gegen die starken Panthers Köln mit 6-5 gewonnen. Der UFC konnte damit Revanche nehmen für eine bittere Niederlage im Halbfinale des DFB-Cups 2009 und zudem einen großen Schritt in Richtung Westdeutsche Meisterschaft machen.Münster profitierte dabei von der Rückkehr des Ausnahmespielers Rafael Bianco, der in dieser Saison noch ohne Futsalverein war und sich nun glücklicherweise dem UFC angeschlossen hat. Seine Präsenz gab sowohl den erfahrenen Spielern als auch den neuen UFC-Jungs mehr Sicherheit. Und bei dem Druck, den Köln von Anfang an erzeugte, war das für den Sieg ein entscheidender Faktor. Die Panthers hatten vor allem in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz und setzten dafür immer wieder geschickt den Torwart ein. Mitte der ersten Hälfte konnte Köln verdient das 1-0 erzielen. Der UFC versuchte, schnell und direkt nach vorne zu spielen, und schlug dreimal zurück. Zweimal Bianco und einmal Limbrock nach schöner Vorarbeit von Lüft drehten das Ergebnis zum 3-1 für Münster. Köln kam vor der Pause noch zum 3-2. Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild und der frühe Ausgleich der Kölner zum 3-3. Danach wogte das Spiel lange zwischen den Strafräumen hin und her. Erst sieben Minuten vor Ende ging der UFC durch Bianco mit 4-3 in Führung. Dann ging es Schlag auf Schlag. Offermann erhöhte sofort zum 5-3, die Kölner kamen zum 5-4. Lüft machte nach toller Vorarbeit von Vogel das 6-4 drei Minuten vor Ende, aber Köln schaffte gleich wieder den 6-5 Anschluss durch einen präzisen Distanzschuss. Der UFC vergab in dieser Phase seine guten Konterchancen, bei denen Arezumand und Rüschenpöhler viele tolle Dribblings zeigten. Köln drückte dagegen mächtig auf den Ausgleich, und UFC-Keeper Luzar rettete den Sieg kurz vor Schluss noch mit einer doppelten Glanzparade.
Am Ende steht für den UFC ein knapper Sieg in einem hochklassigen Spiel, das sicher zu den besten deutschen Futsalspielen zu zählen ist.
Für den UFC spielten:
Tomasz Luzar, Malte Limbrock (1 Tor), Till Vogel, Max Mugrauer, Gereon Quick, Tobias Lüft (1), Alexander Kenkel, Christoph Rüschenpöhler, Rafael Bianco (3), Farugh Arezumand und Julian Offermann (1).
