Ligen

Die Futsal-Regionalliga des Westdeutschen Fußballverbandes hat sich mittlerweile als die stärkste Liga Deutschlands etabliert. Seit dem ersten Spieltag im Dezember 2005 gab es einige Entwicklungen im Spielbetrieb. Ab der zweiten Saison mussten sich die Vereine aus Westfalen und vom Niederrhein in eigenen Ligen für die WFLV-Liga qualifizieren. Jeweils die ersten vier der beiden Landesligen stiegen auf. Dazu kamen zwei Teams vom Mittelrhein. Seit der Saison 2010/11 ermitteln nur noch acht Teams in Hin- und Rückspielen den Westdeutschen Meister. Die letzten zwei der Saison steigen in die Landesligen ab, der Drittletzte spiel in einer Relegationsrunde um den Klassenerhalt. Um in die WFLV-Liga aufzusteigen, muss man seine Landesliga gewinnen. Ziel aller Vereine ist neben dem Titel des Westdeutschen Futsalmeisters auch die Qualifikation für den DFB-Futsal-Cup, das bundesweite Finalturnier der besten acht Futsalteams des DFB. Der WFLV schickt bisher seinen Meister und den Vizemeister ins Rennen.

Das Niveau und die Leistungsdichte in der Futsal-Regionalliga des WFLV kann sich im nationalen Vergleich sehen lassen. Ein Beweis für die Stärke der Mannschaften aus dem Westen: Drei DFB-Futsal-Cups gingen bisher an Teams der WFLV-Liga, zweimal gewann der UFC Münster, einmal die Panthers Köln; dazu gab es acht Halbfinalteilnahmen aus dem Westen (UFC vier, Köln und Uerdingen je zwei). 

Die Bilanz des UFC Münster in den Ligen ist fast makellos: Der UFC gewann alle vier Meisterschaften in Westfalen und holte sich fünf  Westdeutsche Meistertitel.